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Mobiles Internet als Bindeglied zur Medienbranche: Netzinfrastruktur muss sich verbessern

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Pressemitteilung von: Gast
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SeoKo

Berlin, 29. August 2008, www.ne-na.de ? Das mobile Internet steht f?r RTL Mobile-Vice President Robert Fahle als Synonym f?r die Verbindung zwischen Medien- und Mobilfunkbranche. Eine Analyse der Mediennutzung zeige, dass am Wochenende am wenigsten station?re Medien wie Fernsehen oder Internet genutzt w?rden. Mit entsprechenden mobilen Inhalten k?nnte sich dies ?ndern. Allerdings weist er auf den notwendigen Nachholbedarf bei der Netzinfrastruktur hin: ?Wer die Fachmagazine liest, der bekommt ja wirklich den Eindruck, dass da drau?en f?r den Kunden die gesamte Netzinfrastruktur steht und wir k?nnen jetzt eigentlich mit Mobile TV, aber auch mit Mobile Internet und Mobile Video kommen. Aber das stimmt nat?rlich einfach nicht. Denn ?ber die Netze hinweg in Deutschland haben wir als Anbieter von Inhalten nat?rlich schon sehr starke Serviceunterschiede?, sagt Fahle. Leider sei es Realit?t, dass die deutschen Mobilfunknetze l?ngst noch nicht als Multimedianetze ausgelegt seien.

F?r Jens Uwe Bornemann von der UFA Film- und TV-Produktion GmbH wird es immer wichtiger, zielgruppengerechte Angebote zu etablieren. Begleitend beispielsweise zu TV-Soaps setzt er auf Brand Extension, die Programmmarkenverl?ngerung. Damit w?rden die Nutzer in anderen Communities abgeholt. F?r diese wie f?r Mobile Gaming-Angebote sieht er nach wie vor Potenzial. Wichtig sei vor allem die Benutzerfreundlichkeit der jeweiligen Gesch?ftsmodelle f?r den Massenmarkt: ?Komplizierte Registrierungs- und Abrechnungsmodelle wirken dabei eher abschreckend?, erkl?rt Andreas Dippelhofer, Mitglied der acoreus-Gesch?ftsleitung und verantwortlich f?r den Vertrieb. ?Die Abrechnung selbst ist keine Innovation.? Aber eingebettet in das Gesch?ftsmodell beeinflusse sie den wirtschaftlichen Erfolg, so das Fazit von Dippelhofer.

Nachholbedarf sehen Experten auch bei den Datentarifen. ?Studiert man das ?Kleingedruckte? vermeintlicher Flatrate-Angebote der Betreiber, so findet man dort in viele F?llen Limitierungen im Datenvolumen, bei deren ?berschreiten entweder die Kosten exponentiell ansteigen oder in anderen F?llen die Nutzungsbandbreite reduziert wird?, moniert Jens Klemann, Gesch?ftsf?hrer der Bad Homburger Unternehmensberatung Strateco und Co-Autor der Studie ?Mobile Marketing? http://www.absatzwirtschaft.de/mobile-marketing.

Solche Angebote dennoch als Flatrate zu titulieren sei irref?hrend und trage nicht zu einer st?rkeren Nutzung des mobilen Internets bei. ?Gleiches gilt f?r Datenverbindungen im Ausland, bei denen exorbitante Kosten entstehen k?nnen, wenn man beispielsweise im Auslandsnetz vergisst, die regelm??ige Synchronisation zu deaktivieren und im Rhythmus von f?nf Minuten f?r jede einzelnen Verbindungsaufbau kr?ftig zur Kasse gebeten wird. Mit einer derartigen Preispolitik werden die Wachstumsphantasien der Netzbetreiber sicherlich nicht aufgehen?, vermutet Klemann.

Auch die Endger?te und Inhalte seien f?r mobile Internetanwendungen bislang nicht geeignet. ?Selbst auf dem gro?en iPhone-Screen ist es m?hsam, schnell komplette Internetseiten zu ?berfliegen, die f?r den heutigen Mindeststandard von 1024 x 768 Punkten Aufl?sung aufgelegt sind. Multimediale Inhalte wie Real Audio, Flash Player oder Java-Anwendungen stellen weitere Hemmnisse f?r die mobile Nutzung dar. Internetseiten, die f?r leistungsf?hige Rechner mit gro?en Flatscreens ausgelegt ist, werden den kleinen, mobilen Endger?ten zwangsl?ufig st?ndig davonlaufen?, so Andreas Latzel, Deutschlandchef des ITK-Unternehmens Aastra, gegen?ber NeueNachricht

Es w?rde zudem an wertvollen Anwendungen mangeln. ?Die Situation entspricht dem mobilen TV. F?r Gesch?ftsanwendungen sieht die Sache anders aus. In vielen Unternehmen und Branchen sind Push E-Mail-L?sungen bereits ?blich, dazu auch Clients auf dem Mobiltelefon, die das Endger?t zur vollwertigen Nebenstelle der TK-Anlage machen und mobilen Zugriff etwa auf das Unternehmenstelefonbuch bieten oder den Anwesenheitsstatus des Mitarbeiters ?ber sein Handy mit der Unternehmenszentrale abgleichen. Auch 3G-Datenkarten f?r den mobilen Intranetzugang sind in vielen Unternehmen Standard?, erl?utert Latzel. Generell baue die zus?tzliche Wertsch?pfung von modernen Unified Communications-Konzepten der Unternehmen auf der Mobilit?tsintegration auf, daher nenne Aastra das Konzept ?Mobile Unified Communications?: ?F?r Privatkunden gibt es h?ufig mobile L?sungen, die isoliert vom sonstigen Nutzungsverhalten angeboten werden. Unsere Strategie sieht anders aus. F?r Unternehmen bieten wir mobile Anwendungen, die in die bestehenden, nicht-mobilen Prozesse und Systeme integriert sind?, so Latzel.

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Redaktion medienb?ro.sohn Ettighoffer Stra?e 26 A 53123 Bonn Tel: 0228 ? 620 44 74; Fax: 0228 ? 620 44 75; Mobil: 0177 620 44 74; medienbuero@sohn.de; www.ne-na.de







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