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„… weil ich auch mit 58 Jahren noch viel vor habe…“

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Pressemitteilung von: Akademie
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SeoKo

Angehender „Bachelor in Ernährungsberatung“ Lothar Gustedt von BSA/Hochschule begeistert

Die Tätigkeit des diplomierten Finanzwirts Lothar Gustedt in der Steuer- und Finanzbranche war nach den vielen Jahren im Berufsleben stark zur Routine geworden. Es fehlten ihm neue Herausforderungen. „Mein Beruf war im Laufe der Jahre zum Job geworden. Er hat mir nicht mehr das gebracht, was ich mir erhoffte. Mir hat die Initialzündung gefehlt“, begründet der 58-Jährige den Branchenwechsel heute rückblickend. Nach ca. zwanzigjähriger Familienpause hat er mit 50 Jahren den Sport wieder für sich entdeckt. Ostfriesland, seine derzeitige Heimat, bietet ihm leider kein Wildwasser, auf dem er sich wie früher austoben kann. Dafür aber unendliche Weite, die sich hervorragend zum Joggen, Skaten und Rennradfahren eignet. So fand er den Weg in den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Er begann Trainerseminare bei verschiedenen Anbietern abzulegen und kam so mit dem Thema Ernährung in Kontakt. Das, so sagte er, sei seine Initialzündung gewesen. Von dem Moment an stand für ihn fest, dass das sein Weg sein würde. Er absolvierte bei der BSA-Akademie, dem Schwesterunternehmen der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, in nur einem Jahr den Profiabschluss „Lehrer für Ernährung“ und entschied sich direkt im Anschluss für das Studium zum „Bachelor in Ernährungsberatung“ bei der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

„Ich bin davon überzeugt, dass man im heutigen Berufsleben in der Regel mit einer einzigen Ausbildung über die gesamten Berufsjahre nicht mehr auskommt“, erklärt der sympathische Ostfriese. „Daher ist es wichtig, offen für berufliche Veränderungen zu sein.“ Aufgrund beruflicher Unzufriedenheit und des sich im Laufe der Jahre entwickelten Übergewichts fand er durch das eigene sportliche Training den Weg in die Zukunftsbranche Prävention, Fitness und Gesundheit. „Ich habe damals Trainerseminare bei unterschiedlichen Anbietern gemacht. Jedoch war ich mit dem, was mir dort geboten wurde meist nicht zufrieden“, beschreibt er seine ersten Berührungen mit der Branche. Im Rahmen der „eher oberflächlichen“ Schulungen kam er mit dem Thema Ernährung in Kontakt und merkte schnell, dass „das genau das ist was ich will“. Hier setzte er auf die Lehrgänge der BSA-Akademie: „Ich habe gemerkt, dass mich dieses Fachgebiet unheimlich stark interessiert und beschloss, mich weiter auszubilden - aber mit Sinn und Verstand“. Mit dem Aufbaumodul „Berater für Gewichtsmanagement“ startete er seine Qualifikation bei der BSA-Akademie. Mit dem „Ernährungscoach“ und dem „Berater für Sporternährung“ schaffte er innerhalb eines Jahres den Abschluss als „Lehrer für Ernährung“. „Voraussetzung für diese Ausbildung ist die Basisqualifikation „Ernährungstrainer-B-Lizenz“. Meinen Grundlagenlehrgang hatte ich allerdings bei einem anderen Anbieter abgelegt“, so Lothar Gustedt. „Seitens der BSA-Akademie wurde diese Ausbildung aber als geeignet anerkannt. Nachdem ich die hohe Qualität der Ausbildungen der BSA-Akademie kennengelernt hatte, stand es für mich jedoch außer Frage, die „Ernährungstrainer-B-Lizenz“ noch einmal bei der BSA-Akademie zu machen, um mir so ein fundiertes Basiswissen zu sichern.“ Die Prüfung hierzu schloss Lothar Gustedt sehr gut ab. Er wollte aber noch mehr.

„Will ich mein Leben komplett auf die Ernährungsberatung ausrichten?“
Lothar Gustedt wollte und entschied sich nach reichlicher Überlegung für das europaweit anerkannte Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement zum „Bachelor in Ernährungsberatung“. Das duale Hochschulstudium dauert drei Jahre, schließt mit dem akademischen Grad „Bachelor of Arts“ ab und verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen. „Das Konzept ist exzellent“, so der 58-Jährige. „Das speziell aufbereitete Studienmaterial, das ich immer für ein Studienjahr komplett zugeschickt bekomme, ermöglicht es mir, den Lernstoff in meinem eigenen Tempo zu bearbeiten. Außerdem kann ich mir die Lernphasen selbst einteilen.“ Den betrieblichen Teil seiner Ausbildung absolviert er im Injoy in Rauderfehn, wo er u.a. die für Ernährungsberatungen zuständig ist. Zusätzlich hält er in diversen Unternehmen Vorträge und Seminare zu Themen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Präsenzphasen sind für Lothar Gustedt eine Art „Jungbrunnen“: „Anfangs waren meine durchweg jüngeren Kommilitonen angesichts meines Lebensalters eher verdutzt, aber dann wurde ich doch sehr nett aufgenommen“, erklärt er seine ersten Eindrücke. Besonders der erste Abend einer jeden Präsenzphase ist für ihn jedes Mal ein Highlight: „Wir gehen zusammen essen und dann wird erzählt und es werden Erfahrungen ausgetauscht. Wir kommen ja aus der ganzen Bundesrepublik. Das ist toll, ich genieße das, vor allem die nette Aufnahme durch meine Mitstudierenden.“ In seinem täglichen Alltag profitiert er von den Erfahrungen aus den Präsenzphasen: „Natürlich kann ich mein Wissen aus dem Studium täglich praktisch im Ausbildungsbetrieb anwenden. Aber auch die Eindrücke, die ich im Umgang und den Gesprächen mit meinen jüngeren Mitstudierenden erlange, sind mir in den Beratungsgesprächen im Studio sehr hilfreich. Privat profitiere ich auch. Beispielsweise helfen mir diese Erfahrungen die Gedanken- und Vorstellungswelt meiner 25-jährigen Tochter besser zu verstehen“, berichtet er schmunzelnd.

Psychologie ganz wichtig und unheimlich spannend!
„Was nutzt die beste Ernährungsempfehlung, wenn sie der Kunde nicht befolgt?“, stellt Lothar Gustedt eine zentrale Frage der Ernährungsberatung. Hier sind die Module „Gesundheitspsychologie“ und „Ernährungspsychologie“ von entscheidender Bedeutung dafür, wie man den Kunden motivieren und helfen kann, ihr Verhalten zu ändern und die Verhaltensänderung langfristig beizubehalten. Auch die Beachtung der unterschiedlichen Psyche von Frau und Mann sind für ihn interessante und äußerst wichtige Aspekte einer erfolgreichen Ernährungsberatung.
„Viele Diäten, die auf den Markt kommen, sind meiner Meinung nach sehr gut und wissenschaftlich fundiert. Sie scheitern meist aber an der individuellen Kommunikation. Ich denke, dass durch intensivere individuelle Betreuung höhere Chancen für eine erfolgreiche und nachhaltige Gewichtsreduktion gegeben sind. „Ein guter Berater ist der, der in der Beratungssituation herausfindet, auf welche Knöpfe man bei welchem Kunden drücken muss“, findet er.

Marketingwissen für beruflichen Erfolg unabdingbar
Für unternehmerischen Erfolg ist auch Know-how im Managementbereich und hier vor allem im Marketing, Vertrieb und Service von entscheidender Bedeutung. „Egal ob in einer Festanstellung oder als selbständig Tätiger ist Marketingwissen, also die Kompetenz sich zu vermarkten, sehr wichtig. Da ich mir vorstellen kann, mich langfristig einmal selbstständig zu machen, ist dieses Wissen für mich sehr wertvoll“, freut er sich über die vielseitigen Inhalte des Studiums, das die Fachbereiche Ernährung, Management, Psychologie und Trainingswissenschaft beinhaltet. „Die vielen unterschiedlichen Inhalte bieten mir gute Chancen für die spätere Umsetzung verschiedener Konzepte, auch hinsichtlich einer guten betriebswirtschaftlichen Ertragslage“, so Lothar Gustedt weiter.

Eigener Erfahrungsschatz erleichtert die Arbeit
Lothar Gustedt kämpfte vor Jahren selbst mit Übergewicht. Auch Berufsstress und persönliche Schicksalsschläge sind ihm bekannt. Dieser reichhaltige Erfahrungsschatz in Verbindung mit seinem Lebensalter ergibt in ihm eine ausgeprägte Sozialkompetenz. Das macht ihn sehr glaubwürdig gegenüber seinen Kunden. „Empfehlungen von lebensälteren Personen werden insbesondere von lebensälteren oder von Personen, die von schweren Schicksalsschlägen getroffenen wurden eher angenommen. Wenn z.B. eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern und finanziell eingeschränktem Budget zu mir in die Beratung kommt, finde ich als lebenserfahrene Person in der Regel einen leichteren Zugang und damit auch eine höhe Akzeptanz meiner Empfehlungen als meine jüngeren Kollegen“, erläutert er. Er kann allen Älteren mit dem Wunsch zur Veränderung nur raten: „Mach dich auf den Weg. Auch wenn du im Moment nicht so richtig erkennst, wo du ankommen wirst. Wichtig ist, dass du dich auf den Weg begibst, leg los, heute noch! Das Alter ist kein Handicap. Wenn man die richtige Einstellung hat, kann man es sogar als Vorteil nutzen! Überlege doch einmal. Welche Gruppe unserer Bevölkerung benötigt unsere Hilfe in der Gesundheitsprävention am meisten? Daher, nutze deine Chance!“

Unterschiedliche Fachrichtungen als Gesamtpaket
Lothar Gustedt hat im Laufe seiner Qualifizierung verschiedene Richtungen ausprobiert. „Ich habe neben meinen Fitness- und Ernährungsausbildungen z.B. auch eine Schulung zum Nordic-Walking-Trainer gemacht. Und das nicht, weil mir diese Bewegungsform so viel Spaß macht, sondern damit ich in meinen Beratungen aus eigenen Erfahrungen berichten kann. So kann ich authentisch erklären, wie sich Nordic Walking anfühlt“, begründet er. Auch ein Fastentag mit Äpfeln hat er gemacht: „Ich wollte wissen, wie man sich fühlt, wenn man einen Tag lang nichts als Äpfel gegessen hat. Ich muss ja wissen, was ich meinen Kunden unter Umständen mit meinen Empfehlungen zumute. Ich bin sehr neugierig und sammle eigene Erfahrungen nicht nur in Sachen Sport und Essen. Auch das Kochen gehört dazu. So kann ich nicht nur empfehlen, was zu essen ist, sondern auch, wie man es leicht und schmackhaft zubereitet.“ Dadurch schätzt er sein „Standing“ bei Kunden als lebenserfahrene Person als besser ein als z.B. das deutlich jüngerer Berater.

„Doch Ernährung ist weit mehr als „nur Essen“. Die Klienten kommen zum Ernährungsberater hauptsächlich, weil sie ihr Körpergewicht reduzieren wollen. Dass Menschen übergewichtig werden, liegt daran, dass sie zu viel essen. Aber warum essen die Menschen so viel? Das eigentliche Problem ist oftmals nicht das Essen. Das Problem für das Essen liegt oft wo anders. Dabei geht’s meist nicht ums Essen“, berichtet er. Hier kommen wieder die breitgefächerten Studieninhalte zum tragen: Nur eine ganzheitliche Betreuung hat Aussicht auf Erfolg. Vom Ernährungsplan über den Trainingsplan bis hin zur psychologischen Beratung und Motivation muss ein Ernährungsberater breite Facetten abdecken, um Erfolg zu haben. Auch die anderen Studiengänge „Bachelor in Fitnessökonomie“, „Bachelor in Gesundheitsmanagement“ und „Bachelor in Fitnesstraining“ der Hochschule sind vielseitig und interdisziplinär angelegt und kombinieren die Bereiche Bewegung, Ernährung, Entspannung/Mentale Fitness und Management. Durch diese breite Positionierung ermöglichen die Studiengänge vielfältige Berufschancen. Die Unterscheidung der Bachelor-Studiengänge liegt in der Gewichtung der einzelnen Studienbereiche. So können Studierende und Ausbildungsbetriebe genau den Studiengang wählen, der den eigenen Erfordernissen im Betrieb und den Neigungen des Studierenden am besten entspricht, ohne auf Know-how aus einem Fachbereich verzichten zu müssen.
Wie sieht die Zukunft aus?

Das Thema betriebliche Gesundheitsförderung schätzt Lothar Gustedt als äußerst interessant ein. Hier könnte ein späteres Tätigkeitsfeld von ihm liegen. Die Betonung legt er jedoch auf das Wörtchen „könnte“. Er will im Rahmen seines Studiums noch „so viel ausprobieren“ und aus dem reichhaltigen Erfahrungsschatz das für ihn Passende auswählen. Vor allem will er „unterwegs bleiben und neue Herausforderungen suchen“. „Über die Tatsache, dass ich nach Studienende nur noch ein paar Jahre bis zur Erreichung des gesetzlichen Rentenalters zu arbeiten habe, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich habe mit meinen 58 Jahren noch zu viel vor, um an Ruhestand auch nur zu denken“, macht er abschließend klar.

Weitere interessante Links:
„Bachelor in Ernährungsberatung“
„Lehrer für Ernährung“

Autor

Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement Sabine Mack Hermann Neuberger Sportschule 66 123 Saarbrücken Tel. 0681 68 55 150 www.dhfpg.de







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