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Die AGEH pr?sentiert ihren Jahresbericht 2007 mit dem Schwerpunkt Ziviler Friedensdienst

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Pressemitteilung von: Gast
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SeoKo

So sind in Kolumbien sieben Fachkräfte für den Zivilen Friedensdienst im Einsatz. Sie unterstützen die Partnerorganisationen, die notwendigen Strukturen aufzubauen, um Konflikte in der Gesellschaft gewaltfrei bearbeiten zu können und führen Beratungs- und Trainingsmaßnahmen durch.

„Unsere Partnerorganisationen schätzen es dabei besonders, dass die Fachkräfte oftmals komplizierte Prozesse um neue Perspektiven bereichern sowie konkrete Problemlösungen anbieten und umsetzen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei das gemeinsame christliche Fundament, um das wir den ZFD bereichern“, so Steeb. Die kirchliche Friedensarbeit sei eine wichtige Plattform für Gespräche zwischen einer institutionell schwachen, bedrohten Zivilgesellschaft und der nationalen Regierung.

 

Ende 2007 beschloss die Bundesregierung, die finanziellen Mittel für den ZFD kontinuierlich zu erhöhen. Steeb betont:  „Dieses Wachstum ist dringend notwendig, um die ZFD Arbeit noch effektiver zu gestalten. Jetzt können neben einzelnen Projekten auch komplexe Programme umgesetzt und damit deren Wirkung deutlich erhöht werden.“  Der AGEH bot sich dadurch beispielsweise die Möglichkeit, das Regionalprogramm „Große Seen“ zu beginnen und so die Friedensarbeit in den Ländern Kongo, Burundi und Tansania miteinander zu verbinden. Menschen, die vor den jahrzehntelangen Krisen in Ruanda und Burundi geflohen sind, sollen in die lokale Bevölkerung des Gastlandes integriert bzw. bei der Rückkehr in ihre Heimatländer unterstützt werden. Durch Versöhnungsinitiativen und grenzüberschreitende Aktivitäten stärken die ZFD-Fachkräfte gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen die Friedensarbeit in der Region.

 

2007 waren insgesamt 198 von der AGEH vermittelte Fachkräfte mit einem Vertrag nach Entwicklungshelfergesetz beschäftigt: 96 von ihnen arbeiteten in Afrika, 52 in Lateinamerika, 45 in Asien und fünf in Mittel- und Osteuropa. Darüber hinaus kamen rund  80 Fachkräfte in weiteren Personalprogrammen mit Sonder- oder Kurzzeitverträgen zum Einsatz. Sie unterstützten lokale Partnerorganisationen unter anderem bei der Friedens- und Menschenrechtsarbeit, in den Bereichen Organisationsentwicklung und ländliche und städtische Entwicklung sowie im Gesundheitswesen.

 

 

Über die AGEH:

 

Die 1959 gegründete Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH) ist der Personaldienst der deutschen Katholiken für Internationale Zusammenarbeit und staatlich anerkannter Entwicklungsdienst. 25 Mitglieder tragen den Verein. Zu diesen zählen katholische Entwicklungsorganisationen, wie das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, das Kolpingwerk und der Caritasverband. Die AGEH ist zudem einer von acht Trägern des von der Bundesregierung finanzierten Programms „Ziviler Friedensdienst“. In der Kölner Zentrale betreuen 46 Mitarbeiter die mittlerweile ca. 280 Fachkräfte im Ausland.

 

Die AGEH will dazu beitragen, dass das Leben in der Einen Welt in voller Entfaltung für alle möglich wird, die Menschen in Würde leben und die Armen als Träger und Gestalter ihrer eigenen Entwicklung und der ihrer Gemeinschaft eigenverantwortlich handeln können.

Autor

Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e. V.

Frau Katharina Engels

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ripuarenstr. 8, 50679 Köln

Telefon 0221/8896-210

Telefax 0221/8896-100

E-Mail: infoline@ageh.org

http://www.ageh.de

 

nic.pr

network integrated communication

Patrick Schroeder

Coburger Straße 3

53113 Bonn

Telefon +49 228 620 44 76

Telefax +49 228 620 44 75

email: patrick.schroeder@nic-pr.de

 







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