Intelligente K?hlschr?nke, sprechende Produkte und virtuelle Einkaufsberater werden bei Globus erprobt
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Saarbr?cken/Balingen, 25. Mai 2009, www.ne-na.de - Wenn ?ber K?nstliche Intelligenz diskutiert wird, darf der ?intelligente K?hlschrank? nicht fehlen. Seit Jahren geistert er in Fachbeitr?gen und Zukunftsprognosen umher, in der Realit?t findet man ihn nicht. Das will das Deutschen Forschungszentrums f?r K?nstliche Intelligenz (DFKI) ?ndern. So hat das DFKI unter der Leitung von Professor Antonio Kr?ger http://www.dfki.de/web/kontakt/mitarbeiter?uid=ankr01 ein Forschungslabor mit dem Namen ?Innovative Retail Laboratory (IRL)? http://www.dfki.de/irl/de/projekt.htm in der Zentrale des Handelsunternehmen Globus in St. Wendel eingerichtet. Hier steht zumindest ein smarter K?hlschrank der dem Nutzer mitteilt, dass die saure Sahne nur noch bis morgen haltbar ist, Frischmilch nachgekauft werden muss und auch die Wurstbest?nde sehr ?bersichtlich sind. ?Mit viel Technik soll Einkaufen zum Erlebnis gemacht werden: ?bersichtlicher, informativer und transparenter.
Am Bildschirm des K?hlschranks kann gleich eine Einkaufsliste erstellt werden. Jedes Familienmitglied kann seine pers?nlichen Vorlieben einstellen und im virtuellen Globus-Katalog nach neuen Angeboten suchen. Mit ein paar Klicks ist die virtuelle Einkaufsliste auch schon auf dem Handy gespeichert?, berichtet die Saarbr?cker Zeitung http://www.saarbruecker-zeitung.de.
Neue Formen der Interaktion mit dem Kunden werden entwickelt und f?r den Einsatz getestet: von personalisierter Verkaufsberatung ?ber ?sprechende? Produkte, bis hin zum intelligenten Einkaufswagen der den Weg durch das Warenhaus anhand des Einkaufszettels plant und anzeigt, rezeptbasierte Kaufanregungen gibt, Produktvergleiche ausf?hrt, personalisiert auf passende Sonderangebote hinweist und Zusatzinformation zu den Produkten gibt.
Das IRL konzentriert nach eigenen Angaben seine Aktivit?ten nicht nur auf Konzepte und Technologien, die allein das SB-Warenhaus der Zukunft als Ort des Einkaufens betrachten. Die Beziehung des Warenhauses zu seinen Kunden beginnt vor dem Einkaufen schon mit der individuellen Einkaufsvorbereitung und personalisierten Angebotspr?sentationen zu Hause und wird durch Produkt- und Verwendungsratgeber zu den gekauften Waren nach dem Einkauf weitergef?hrt. Erforscht und realisiert werden auch Konzepte der Innovationsallianz Digitales Produktged?chtnis des Bundesministeriums f?r Bildung und Forschung: Im Projekt SemProM ? Semantic Product Memory - werden Schl?sseltechnologien f?r das Internet der Dinge entwickelt. Produkte f?hren Tagebuch, Smarte Labels geben ihnen ein Ged?chtnis und unterst?tzen intelligente Logistik. Durch integrierte Sensoren werden Herstellungszusammenh?nge transparent, Lieferketten und Umwelteinfl?sse nachvollziehbar. Der Produzent wird unterst?tzt, der Verbraucher besser informiert. An der Tiefk?hltruhe erf?hrt der Kunden beispielsweise, dass der Spinat Laktose enth?lt und wie sich daraus eine Lasagne zubereiten l?sst, der ?digitale Sommelier? gibt an, dass der Chardonnay gut zu Salat und hellem Fleisch passt sowie eine feinw?rzige Note von Vanille und Frucht besitzt. Und die Bananen am Obsttresen stammen aus der Dominikanischen Republik und gen?gen den Bio-Standards, erkl?rt die virtuelle Beraterin.
Mit Sensoren bekommen Produkte ein Ged?chtnis, um Informationen f?r Rezepte, Inhaltsstoffe, ?kobilanzen oder Lagerungsvorschl?ge zu vermitteln: ?Im Moment ist das noch sehr teuer?, erkl?rt Antonio Kr?ger gegen?ber der Saarbr?cker Zeitung, der seit April die Professur am DFKI innehat, ?aber wir gehen davon aus, dass in zehn Jahren die technologischen M?glichkeiten vorhanden und auch erschwinglich sind. Wir wollen zeigen, was m?glich ist.? Transparenz ist dabei einer der wichtigsten Faktoren f?r den Supermarkt der Zukunft, best?tigt Tudor Andronic aus dem Leitungsteam des Bereichs Retail Systems Development beim Technologiespezialisten Bizerba http://www.bizerba.de. ?Es gibt bereits mehr Prozessoren als Menschen. Jeden Tag flie?en unglaublich viele Datenmengen ins Internet. Gefragt ist jetzt die Kunst, die richtige Daten einfach zur Verf?gung zu stellen. Daf?r brauchen wir vordefinierte Schnittstellen sowie intelligente und adaptive Modelle, wie sie vom DFKI entwickelt werden?. Sein Unternehmen sei darauf vorbereitet und habe in entsprechende IT-Architekturen investiert, um die Visionen von Bill Gates "Information at the fingertip" zu realisieren. ?Aus den Technologien m?ssen jetzt Werte generiert werden mit den richtigen Inhalten, Empfehlungen und personalisierten Informationen. Zehn Jahre, wie von Professor Kr?ger prognostiziert, werden wir nicht mehr warten m?ssen. Das kommt schneller?, res?miert Andronic.
Mit dem Projekt ?Supermarkt der Zukunft? z?hlt das DFKI zu den ?365 Orten im Land der Ideen" http://www.land-der-ideen.de/, die in diesem Jahr jeweils an einem Tag ihre Ideen pr?sentieren k?nnen. Eine Meldung von NeueNachricht. F?r den Inhalt ist NeueNachricht verantwortlich.
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-- Redaktion NeueNachricht Gunnar Sohn Ettighoffer Stra?e 26a 53123 Bonn Tel: 0228 ? 6204474 Mobil: 0177 ? 620 44 74 E-Mail: gunnareriksohn@googlemail.com URL: http://www.ne-na.de
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